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Phytase-Enzym für Geflügelfutter und Tierfutter: bessere Phosphorverwertung in pflanzenbasierten Rationen

Enzymes.bio Research-Team · Wellington, Neuseeland · June 18, 2026

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Phytase ist ein Futtermittel-Enzym, das Phytat in pflanzlichen Rohstoffen enzymatisch abbaut und dadurch gebundenen Phosphor für Tiere besser nutzbar machen kann. Besonders relevant ist der Einsatz in Geflügel- und Schweinerationen, weil monogastrische Tiere phytatgebundenen Phosphor nur begrenzt verwerten; bei Wiederkäuern ist der Nutzen stärker von Ration und Produktionssystem abhängig [1]. Enzymes.bio liefert Phytase als B2B-Onlineprodukt in 1-kg-Einheiten; CoA und SDS werden bei der Bestellung mitgeliefert .

Warum Phytase in Futtermitteln eingesetzt wird

In pflanzlichen Futtermitteln liegt Phosphor nicht nur als unmittelbar verfügbarer Mineralstoff vor. Ein wesentlicher Anteil ist in Form von Phytat, dem Salz der Phytinsäure, gebunden. Genau hier setzt Phytase an: Das Enzym spaltet Phosphatgruppen aus dem Phytatmolekül ab und macht damit Phosphor zugänglicher, der sonst teilweise ungenutzt ausgeschieden würde [1].

Für Futtermittelhersteller, Vormischer, Integratoren und professionelle Tierhalter ist das kein theoretisches Detail. Phosphor ist ein zentraler Nährstoff für Knochenstoffwechsel, Wachstum, Legeleistung, Fruchtbarkeit und viele zelluläre Prozesse. Gleichzeitig ist überschüssiger, nicht verwerteter Phosphor ein Kosten- und Umweltfaktor, weil er über Kot und Gülle in den Nährstoffkreislauf gelangt [2].

Phytase wird deshalb vor allem dort eingesetzt, wo pflanzenbasierte Rationen mit Mais, Weizen, Soja, Raps, Sonnenblume oder ähnlichen Rohstoffen formuliert werden. Diese Rohstoffe liefern Energie und Protein, bringen aber auch Phytat mit. Ohne ausreichenden enzymatischen Abbau bleibt ein Teil der in der Ration rechnerisch vorhandenen Phosphormenge physiologisch nur eingeschränkt nutzbar [1].

Der biochemische Kern: Was Phytat im Futter bewirkt

Phytat ist die pflanzliche Speicherform von Phosphor. Chemisch betrachtet handelt es sich um ein stark phosphoryliertes Molekül, das mehrere Phosphatgruppen trägt und dadurch eine hohe Bindungsfähigkeit gegenüber positiv geladenen Mineralstoffionen besitzt. In der Tierernährung ist diese Bindung entscheidend, weil sie Nährstoffe in schwerer zugängliche Komplexe überführen kann [1].

Der antinutritive Effekt betrifft nicht nur Phosphor. Phytat kann auch Mineralstoffe wie Calcium, Zink, Magnesium und weitere Spurenelemente binden. Wenn diese Mineralstoffe in Phytatkomplexen festgelegt sind, stehen sie dem Tier im Verdauungstrakt schlechter zur Verfügung. Die Folge ist nicht automatisch ein klinischer Mangel, aber eine geringere Nährstoffeffizienz der Ration [1].

Phytase reduziert dieses Problem, indem sie Phytat schrittweise hydrolysiert. Dabei werden Phosphatgruppen abgespalten, sodass anorganischer Phosphor freigesetzt wird und die Bindungsstärke gegenüber Mineralstoffen abnimmt. Der praktische Nutzen entsteht also aus zwei zusammenhängenden Mechanismen: Freisetzung von Phosphor und Verringerung der mineralstoffbindenden Wirkung des Phytats [1].

식물성 사료 원료에는 피테이트 형태의 인이 들어 있을 수 있으며, 가금류와 기타 단위동물은 효소적 가수분해 없이는 이를 효율적으로 이용하지 못합니다.
Figure 1. 식물성 사료 원료에는 피테이트 형태의 인이 들어 있을 수 있으며, 가금류와 기타 단위동물은 효소적 가수분해 없이는 이를 효율적으로 이용하지 못합니다.

Warum Geflügel und Schweine besonders profitieren

Der Einsatz von Phytase ist bei Geflügel und Schweinen besonders etabliert, weil diese Tierarten monogastrisch sind. Ihnen fehlt im Vergleich zu Wiederkäuern ein Pansensystem mit ausgeprägter mikrobieller Vorverdauung. Dadurch können sie Phytat aus pflanzlichen Komponenten nur begrenzt selbst enzymatisch abbauen [1].

In Geflügelrationen ist das relevant für Broiler, Legehennen, Junghennen, Puten und andere Nutzgeflügelarten. Pflanzliche Rationskomponenten sind wirtschaftlich und ernährungsphysiologisch wichtig, bringen aber phytatgebundenen Phosphor mit. Durch zugesetzte Phytase kann ein Teil dieses gebundenen Phosphors im Verdauungstrakt verfügbar gemacht werden, sodass die Ration effizienter formuliert werden kann .

Bei Schweinen ist die Logik ähnlich. Ferkel-, Aufzucht-, Mast- und Sauenrationen enthalten häufig Getreide- und Ölsaatenkomponenten mit nennenswertem Phytatgehalt. Wenn dieser Phytat-Phosphor besser genutzt wird, kann die Rationsgestaltung stärker auf verfügbare Nährstoffe statt auf Gesamtgehalte ausgerichtet werden. Das ist vor allem in leistungsorientierten Fütterungssystemen ein praktischer Vorteil [2].

Wiederkäuer: sinnvolle Einordnung statt Übertreibung

Bei Wiederkäuern ist die Situation anders als bei Geflügel und Schwein. Rinder, Milchkühe, Schafe und Ziegen verfügen über einen Pansen, in dem Mikroorganismen Nährstoffe vorverdauen und Enzyme bereitstellen können. Deshalb ist die Notwendigkeit exogener Phytase bei Wiederkäuern weniger eindeutig als bei monogastrischen Tierarten [1].

Das bedeutet nicht, dass Phytase in Ruminantenfutter grundsätzlich irrelevant ist. In intensiven Fütterungssystemen, Konzentraten, Premixen oder speziellen Formulierungsstrategien kann eine zusätzliche enzymatische Unterstützung diskutiert werden. Die Bewertung muss jedoch stärker rationsbezogen erfolgen: Rohstoffbasis, Leistung, Mineralstoffbilanz, Pansenbedingungen und Gesamtziel der Fütterung bestimmen, ob ein Zusatznutzen realistisch ist .

Für ein technisches Verständnis ist daher wichtig: Phytase ist bei Wiederkäuern kein pauschaler Ersatz für Rationsberechnung oder Mineralstoffmanagement. Während bei Geflügel und Schwein der physiologische Engpass klarer ist, hängt der Nutzen bei Ruminanten stärker von der konkreten Anwendung ab. Diese Differenzierung schützt vor falschen Erwartungen und erleichtert eine sachgerechte Produktentscheidung [1].

Vergleich: Geflügel, Schwein und Wiederkäuer im Phytase-Einsatz

Tiergruppe Ausgangsproblem Typischer Nutzen von Phytase Fachliche Einordnung
Geflügel Phytat-Phosphor aus pflanzlichen Rohstoffen ist nur begrenzt verfügbar Verbesserung der Phosphorverwertung; Unterstützung einer effizienteren Mineralstoffversorgung Besonders etablierter Einsatzbereich in pflanzenreichen Rationen
Schwein Monogastrische Verdauung mit begrenztem Abbau phytatgebundenen Phosphors Bessere Nutzung pflanzlicher Phosphorquellen; weniger ungenutzter Phosphor in Ausscheidungen Stark praxisrelevant, besonders bei getreide- und soja-/rapsbasierten Rationen [2]
Wiederkäuer Pansenmikroben können Phytat teilweise abbauen Situationsabhängige Unterstützung in bestimmten Konzentraten oder Nährstoffkonzepten Nutzen stärker rations- und managementabhängig als bei Monogastriern [1]

Wie Phytase im Verdauungstrakt arbeitet

Phytase muss mit ihrem Substrat, also Phytat, unter geeigneten Bedingungen zusammentreffen. Entscheidend sind pH-Wert, Verweilzeit, Futterstruktur, Löslichkeit der Substrate und die Position im Verdauungstrakt. Für monogastrische Tiere sind Magen und vordere Darmabschnitte besonders relevant, weil dort frühe enzymatische Spaltungen die nachfolgende Nährstoffverfügbarkeit beeinflussen können [1].

온전한 피테이트는 미네랄과 단백질에 결합할 수 있지만, 탈인산화가 진행되면 전하 밀도와 미네랄 결합력이 감소합니다.
Figure 2. 온전한 피테이트는 미네랄과 단백질에 결합할 수 있지만, 탈인산화가 진행되면 전하 밀도와 미네랄 결합력이 감소합니다.

Der Abbau läuft nicht als einmaliger „Alles-oder-nichts“-Schritt ab. Phytase entfernt Phosphatgruppen stufenweise. Je weiter dieser Abbau fortschreitet, desto stärker verändert sich die Bindungsfähigkeit des ursprünglichen Phytatmoleküls. Dadurch kann nicht nur Phosphor freigesetzt werden; auch die Komplexbildung mit Mineralstoffen wird abgeschwächt [1].

In der Rationspraxis bedeutet das: Der Effekt hängt nicht allein davon ab, dass irgendwo im Futter ein Enzym vorhanden ist. Wichtig ist, dass Enzym, Phytat und geeignete Reaktionsbedingungen im Tier zusammenkommen. Ein sehr phytatarmer Rohstoffmix, ungünstige Prozessbedingungen oder ein nicht abgestimmtes Mineralstoffprofil können die erwartete Wirkung begrenzen [2].

Phytase und Calcium-Phosphor-Bilanz

Phytase wird häufig primär mit Phosphor verbunden, doch die Calcium-Phosphor-Bilanz ist mindestens genauso wichtig. Calcium und Phosphor sind physiologisch eng gekoppelt, unter anderem im Knochenstoffwechsel. Wenn Phytase Phosphor aus Phytat freisetzt und gleichzeitig die Bindung von Calcium beeinflusst, verändert sich die verfügbare Mineralstoffmatrix der Ration [2].

Eine fachlich formulierte Ration berücksichtigt daher nicht nur den Gesamtphosphor, sondern die tatsächlich verfügbare beziehungsweise verdauliche Phosphorfraktion. Wird Phytase eingesetzt, kann die Notwendigkeit zusätzlicher anorganischer Phosphorquellen sinken. Gleichzeitig muss das Verhältnis zu Calcium so angepasst werden, dass keine neue Schieflage entsteht [2].

Das ist besonders wichtig, weil ein Überschuss einzelner Mineralstoffe die Nutzung anderer Nährstoffe beeinträchtigen kann. Phytase ist also kein isolierter Zusatz, der unabhängig vom restlichen Futter wirkt. Sie ist ein Werkzeug zur Optimierung der Nährstoffverfügbarkeit innerhalb einer Gesamtformulierung [1].

Bedeutung für Futterkosten und Ressourceneffizienz

Phosphorquellen sind ein relevanter Kostenfaktor in der Mischfutterformulierung. Wenn pflanzlich gebundener Phosphor besser nutzbar wird, kann die Formulierung stärker auf das im Rohstoff bereits vorhandene Nährstoffpotenzial zugreifen. Das kann dazu beitragen, den Bedarf an zusätzlichem mineralischem Phosphor zu reduzieren, sofern die Ration entsprechend berechnet wird .

Der wirtschaftliche Effekt hängt von Rohstoffpreisen, Mineralstoffpreisen, Tierart, Leistungsniveau und Formulierungsvorgaben ab. Dennoch ist der Mechanismus klar: Phytase erschließt einen Teil der Nährstoffe, die ohne enzymatische Unterstützung nur eingeschränkt verfügbar wären. Je höher die Relevanz phytathaltiger Rohstoffe in der Ration, desto wichtiger wird dieser Ansatz [2].

피테이스는 피테이트의 인산 에스터 결합을 가수분해하여 무기 인산과 더 낮은 형태의 이노시톨 인산을 단계적으로 방출합니다.
Figure 3. 피테이스는 피테이트의 인산 에스터 결합을 가수분해하여 무기 인산과 더 낮은 형태의 이노시톨 인산을 단계적으로 방출합니다.

Neben den direkten Rohstoffkosten spielt die Ressourceneffizienz eine Rolle. Phosphor ist ein endlicher Rohstoff, und nicht verwerteter Phosphor in Ausscheidungen belastet die Nährstoffbilanz landwirtschaftlicher Systeme. Eine bessere Verwertung im Tier kann deshalb sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sein [2].

Reduktion von Phosphorausscheidungen

Ein zentraler Grund für den Phytaseeinsatz ist die Verringerung unnötiger Phosphorausscheidungen. Wenn Tiere phytatgebundenen Phosphor nicht aufnehmen können, gelangt er über Kot und Gülle in die Umwelt. Besonders in Regionen mit hoher Tierdichte ist das Nährstoffmanagement ein praktischer und regulatorischer Faktor [2].

Durch den enzymatischen Abbau von Phytat wird ein Teil des gebundenen Phosphors für die Absorption verfügbar. Dadurch kann die Ration bei fachgerechter Anpassung mit weniger überschüssigem Gesamtphosphor formuliert werden. Der Effekt entsteht also nicht nur durch den Enzymzusatz selbst, sondern durch die Kombination aus Enzymwirkung und angepasster Rationsberechnung [2].

Wichtig ist die Reihenfolge: Phytase ermöglicht eine bessere Nutzung, aber die Reduktion der Ausscheidung wird erst dann konsequent realisiert, wenn die Mineralstoffergänzung entsprechend angepasst wird. Wird zusätzliches Phosphat unverändert beibehalten, kann ein Teil des möglichen Umweltvorteils ungenutzt bleiben [2].

Verarbeitung: Pelletierung, Wärme und Enzymstabilität

Futtermittel werden häufig thermisch und mechanisch verarbeitet. Pelletierung, Konditionierung, Dampf, Druck, Reibung und Lagerung können Enzyme beeinträchtigen. Deshalb ist bei Phytase nicht nur die biologische Funktion entscheidend, sondern auch die Eignung für den jeweiligen Herstellungsprozess .

Für pelletierte Futtermittel werden in der Praxis Phytasevarianten benötigt, die nach der Verarbeitung noch funktionsfähig sind. Thermostabilität ist deshalb ein wichtiges produktspezifisches Kriterium, ohne dass daraus eine pauschale Aussage für jeden Prozess abgeleitet werden kann. Temperaturverlauf, Feuchtigkeit, Verweilzeit und Anlagenführung unterscheiden sich erheblich .

곡물과 유지종자박을 기반으로 한 사료에는 피테이트가 들어 있고 조류의 내인성 피테이스 활성이 제한적이기 때문에, 가금류는 피테이스 활용이 가장 잘 확립된 사례입니다.
Figure 4. 곡물과 유지종자박을 기반으로 한 사료에는 피테이트가 들어 있고 조류의 내인성 피테이스 활성이 제한적이기 때문에, 가금류는 피테이스 활용이 가장 잘 확립된 사례입니다.

B2B-Anwender sollten Phytase deshalb als Teil des gesamten Produktionssystems betrachten. Ein Produkt, das in einer Trockenmischung gut funktioniert, muss nicht automatisch unter jeder Pelletierbedingung dieselbe Leistung zeigen. Umgekehrt kann eine geeignete Enzymformulierung helfen, die enzymatische Funktion über typische Mischfutterprozesse hinweg besser zu erhalten .

Einmischung und Kontakt mit dem Substrat

Damit Phytase wirken kann, muss sie gleichmäßig im Futter verteilt sein. Bei niedrigen Dosieranteilen von Zusatzstoffen ist eine homogene Vormischung in der Futtermittelproduktion grundsätzlich wichtig. Wenn einzelne Futterpartien zu wenig Enzym enthalten, wird das Substrat dort nicht ausreichend enzymatisch erreicht; bei Überkonzentrationen an anderer Stelle entsteht dagegen kein proportionaler Zusatznutzen [1].

Der Kontakt zwischen Enzym und phytathaltigen Partikeln hängt auch von der Rohstoffstruktur ab. Feinere Vermahlung kann Substrate zugänglicher machen, während sehr heterogene Mischungen die Reaktionsmöglichkeiten beeinflussen können. Entscheidend ist, dass Phytase im Verdauungstrakt in der Nähe des phytatführenden Materials vorliegt [2].

Dieser Punkt wird in der Praxis manchmal unterschätzt. Phytase ist kein Nährstoff wie Calciumcarbonat oder Monocalciumphosphat, der nach Aufnahme direkt als Mineralstoffpool betrachtet werden kann. Es handelt sich um einen Biokatalysator, dessen Wirkung von Substratzugang und Reaktionsbedingungen abhängt [1].

Phytase in Geflügelfutter

Geflügelrationen enthalten häufig Mais, Weizen, Sojaschrot, Rapsschrot oder andere pflanzliche Komponenten. Diese Rohstoffe liefern wertvolle Nährstoffe, enthalten aber auch Phytat. Da Geflügel phytatgebundenen Phosphor nur begrenzt nutzen kann, wird Phytase eingesetzt, um die verfügbare Phosphorfraktion zu erhöhen .

Bei Broilern steht häufig die effiziente Umsetzung von Nährstoffen in Wachstum im Vordergrund. Bei Legehennen ist zusätzlich die Mineralstoffversorgung für Knochenstoffwechsel und Eischalenbildung relevant. Phytase kann in beiden Fällen helfen, die pflanzliche Rohstoffbasis besser auszuschöpfen, solange Calcium, Phosphor und andere Nährstoffe fachlich bilanziert werden [1].

반추동물에서는 반추위 미생물이 하부 장관 소화 전에 식물성 피테이트를 이미 변형할 수 있으므로, 피테이스 사용은 반추동물보다 단위동물에서 더 직접적입니다.
Figure 5. 반추동물에서는 반추위 미생물이 하부 장관 소화 전에 식물성 피테이트를 이미 변형할 수 있으므로, 피테이스 사용은 반추동물보다 단위동물에서 더 직접적입니다.

Auch in Puten- oder Entenfutter kann der gleiche Grundmechanismus genutzt werden. Die konkrete Formulierung unterscheidet sich jedoch je nach Tierart, Alter, Leistung und Rohstoffmix. Eine technische Produktbeschreibung sollte deshalb nicht suggerieren, dass eine einzige Anwendungsempfehlung alle Geflügelarten gleichermaßen abdeckt .

Phytase in Schweinefutter

In der Schweinefütterung ist Phytase besonders praxisnah, weil Schweine phytatgebundenen Phosphor aus pflanzlichen Rohstoffen nur eingeschränkt verwerten. Getreide und Ölsaatenprodukte sind zentrale Bestandteile vieler Rationen; dadurch wird Phytat zu einem wiederkehrenden Formulierungsfaktor [2].

Bei Ferkeln kann die frühe Verdauungsphysiologie die Nährstoffverwertung zusätzlich begrenzen. In der Mast geht es häufig um Futtereffizienz, bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung und Reduktion von Nährstoffverlusten. Bei Sauen sind langfristige Mineralstoffbilanz und Reproduktionsleistung relevant. In allen Fällen bleibt der Enzymeinsatz an die Ration gekoppelt [2].

Der größte Nutzen entsteht, wenn Phytase nicht einfach „oben drauf“ gegeben wird, sondern die Phosphorbewertung der Ration angepasst wird. Das Ziel ist nicht ein maximaler Gesamtphosphorgehalt, sondern eine sichere Versorgung mit möglichst effizient genutztem Phosphor. Genau in dieser Verschiebung von Gesamtgehalt zu Verfügbarkeit liegt der fachliche Wert von Phytase [2].

Phytase in Ruminantenfutter

Bei Wiederkäuern muss Phytase differenzierter betrachtet werden. Der Pansen ist ein mikrobiell aktives Fermentationssystem, das viele pflanzliche Nährstoffe anders aufschließt als der Verdauungstrakt monogastrischer Tiere. Deshalb ist der Zusatz exogener Phytase bei Rindern, Milchkühen oder kleinen Wiederkäuern nicht automatisch mit dem Nutzen bei Geflügel oder Schwein gleichzusetzen [1].

Trotzdem können bestimmte Rationskonzepte eine Rolle für Phytase vorsehen. Das gilt vor allem bei konzentratreichen Fütterungen, speziellen Vormischungen oder Systemen, in denen Phosphoreffizienz gezielt optimiert werden soll. Hier muss jedoch stärker geprüft werden, ob Substrat, Pansenbedingungen und Gesamtmineralisierung einen praktischen Vorteil erwarten lassen .

Eine sachliche Produktkommunikation sollte daher sagen: Phytase ist für Wiederkäuer ein mögliches Werkzeug, aber kein universell notwendiger Standardzusatz. Wer Ruminantenrationen formuliert, sollte die vorhandene mikrobielle Aktivität im Pansen und das gesamte Mineralstoffkonzept berücksichtigen [1].

사료용 피테이스는 피테이트와 접촉해 인산을 방출하기 전까지 혼합, 취급, 가공, 섭취 및 장내 환경을 거치는 동안 활성을 유지해야 합니다.
Figure 6. 사료용 피테이스는 피테이트와 접촉해 인산을 방출하기 전까지 혼합, 취급, 가공, 섭취 및 장내 환경을 거치는 동안 활성을 유지해야 합니다.

Grenzen der Wirkung

Phytase kann nur Phytat abbauen, das im Futter vorhanden und zugänglich ist. Ist die Ration arm an phytathaltigen Komponenten, fällt das freisetzbare Potenzial geringer aus. Enthält die Ration dagegen viel pflanzliches Material mit gebundenem Phosphor, ist der enzymatische Ansatz grundsätzlich relevanter [1].

Auch Prozessschäden können die Wirkung begrenzen. Wird ein Enzym während der Verarbeitung stark inaktiviert, steht im Tier weniger funktionsfähige Phytase zur Verfügung. Deshalb ist die Passung zwischen Produktform, Futterprozess und Anwendung entscheidend .

Weitere Grenzen ergeben sich aus der Mineralstoffbilanz. Wenn Calcium, Phosphor und Spurenelemente nicht abgestimmt sind, kann eine verbesserte Freisetzung einzelner Fraktionen nicht automatisch zu einer optimalen Versorgung führen. Phytase unterstützt Rationsoptimierung, ersetzt aber keine fachliche Formulierung [2].

Produktspezifische Einordnung von Enzymes.bio

Enzymes.bio bietet Phytase als online bestellbares B2B-Produkt für Futtermittelanwendungen an. Das Produkt wird in 1-kg-Einheiten direkt online verkauft; CoA und SDS werden bei der Bestellung mitgeliefert. Enzymes.bio ist dabei Lieferant, nicht Hersteller und nicht Labor .

Die Produktkategorie umfasst Phytase für Anwendungen in Tierfutter, einschließlich Geflügel-, Schweine- und Wiederkäuerfutter. Für Anwender ist die fachliche Einordnung wichtig: Das Enzym ist ein technischer Zusatz zur Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit, nicht jedoch ein Ersatz für Rationsberechnung, rechtliche Prüfung oder interne Qualitätssicherung .

Da Enzymes.bio nicht als Hersteller oder Prüflabor auftritt, sollten produktspezifische Dokumente wie CoA und SDS als begleitende Unterlagen zur Bestellung verstanden werden. Sie unterstützen die interne Dokumentation des Kunden, ersetzen aber nicht die Verantwortung des Anwenders für die zweckgerechte Verwendung im jeweiligen Fütterungssystem .

Praktische Schlussfolgerung für B2B-Anwender

Phytase ist besonders dann technisch sinnvoll, wenn pflanzenbasierte Rationen einen relevanten Anteil phytatgebundenen Phosphors enthalten. Der Nutzen ist bei Geflügel und Schweinen am klarsten, weil diese Tierarten Phytat-Phosphor physiologisch nur begrenzt erschließen können. Bei Wiederkäuern ist die Anwendung stärker kontextabhängig [1].

방출된 식물성 인을 고려해 사료를 배합하면, 피테이스는 소화되지 않은 인이 분뇨로 배출되는 양을 줄일 수 있습니다.
Figure 7. 방출된 식물성 인을 고려해 사료를 배합하면, 피테이스는 소화되지 않은 인이 분뇨로 배출되는 양을 줄일 수 있습니다.

Der Mechanismus ist konkret: Phytase hydrolysiert Phytat, setzt Phosphat frei und reduziert die mineralstoffbindende Wirkung des Phytatmoleküls. Daraus können eine bessere Phosphorverwertung, geringere Abhängigkeit von anorganischer Phosphorergänzung und reduzierte Phosphorausscheidungen entstehen, wenn die Ration entsprechend formuliert wird [2].

Für die industrielle Futtermittelproduktion sind außerdem Prozessstabilität, gleichmäßige Einmischung und die Abstimmung auf Pelletierung oder andere Verarbeitungsschritte wichtig. Phytase ist kein isolierter Kostensenker, sondern ein Enzymwerkzeug innerhalb eines Mineralstoff- und Nährstoffkonzepts .

Fazit

Phytase-Enzym für Geflügelfutter, Schweinefutter und ausgewählte Tierfutteranwendungen verbessert die Nutzbarkeit von Phosphor, der in pflanzlichen Rohstoffen als Phytat gebunden ist. Besonders bei monogastrischen Tieren wie Geflügel und Schwein ist der Einsatz fachlich gut begründet, weil diese Tiere phytatgebundenen Phosphor nur eingeschränkt selbst erschließen können [1].

Der praktische Wert liegt in der besseren Nutzung vorhandener Rohstoffnährstoffe, der möglichen Reduktion zusätzlicher mineralischer Phosphorquellen und der Verringerung unnötiger Phosphorausscheidungen. Diese Effekte entstehen jedoch nur im Zusammenspiel mit einer angepassten Rationsformulierung, einer geeigneten Verarbeitung und einer kontrollierten Calcium-Phosphor-Bilanz [2].

Enzymes.bio liefert Phytase als B2B-Onlineprodukt in 1-kg-Einheiten; CoA und SDS werden bei der Bestellung mitgeliefert. Für Kunden ist das Produkt ein technischer Baustein zur effizienteren Futtermittelformulierung, nicht aber ein Ersatz für fachliche Rationsplanung oder betriebliche Anwendungskontrolle .

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Referenzen

Nummeriert nach Reihenfolge der Erstzitation. Open-Access-Quellen, jeweils zum Veröffentlichungszeitpunkt auf Erreichbarkeit geprüft; die Zitationsnummern im Text verlinken hierher.

  1. Einsatz Von Phytasen Im Futter. Lexa-agrar.
  2. 2021 01 07 Optimierung Der Phosphorverwertung Durch Phytase. Deuka.